52 Fragen, die uns Hausbesitzer stellen — mit Antworten, in denen konkrete Zahlen stehen. Alle Angaben gelten zum Stand 29.08.2026. Klicken Sie eine Frage an, um die Antwort zu öffnen.
Was die Anlage kostet, was darin steckt, was hinzukommen kann und wann welche Rate fällig wird.
Der Preis richtet sich allein nach der Modulanzahl. 13 Module kosten 13.125 €, jedes weitere Modul kostet 200 € mehr. Die Tabelle reicht bis 33 Module für 17.125 €.
Unser Referenzfall, der auf viele Einfamilienhäuser passt: 22 Module mit 10,12 kWp für 14.925 €.
In jedem dieser Preise ist ein Speicher mit 10 kWh bereits enthalten. Die vollständige Tabelle mit allen 21 Größen steht auf der Preisseite.
Der Preis ist ein Komplettpreis für Lieferung und Montage. Darin stecken: Module mit mindestens 460 Wp in Glas-Glas-Ausführung, schwarz · Unterkonstruktion · GoodWe ESA All-in-One Speichersystem mit 10 kWh und eingebauter Notstromfunktion · DC-Installation · AC-Installation · Gerüst oder Absturzsicherung bis 7 m Arbeitshöhe · Anschluss und technische Inbetriebnahme · Anmeldung beim Netzbetreiber · Registrierung im Marktstammdatenregister.
Auf Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen einschließlich Speicher an Wohngebäuden fällt nach § 12 Abs. 3 UStG derzeit Umsatzsteuer in Höhe von 0 % an. Was in der Tabelle steht, steht damit auch auf der Rechnung.
Zwei Arten von Positionen. Erstens die Wunschpositionen, die nur auf die Rechnung kommen, wenn Sie sie bestellen: weiteres Speichermodul mit 5 kWh für 1.990 € · Wallbox 11 kW komplett für 1.295 € netto, das sind 1.541,05 € brutto · Notstrom-Verdrahtung des Hauses für 590 € · Zählerschrank-Erneuerung für 1.890 € (ein Zählerplatz) oder 2.190 € (zwei Zählerplätze) · Mehr- oder Mindermodul mit ± 200 € je Modul.
Zweitens die Bedarfspositionen. Sie fallen nur an, wenn die Gegebenheiten am Haus sie verlangen — etwa ein fehlender Überspannungsschutz für 390 €, ein Tiefenerder für 310 € oder ein Kabelgraben für 75 € je Meter. Für alle Bedarfspositionen gilt: Wir berechnen sie nur, wenn die Voraussetzung tatsächlich vorliegt, sie sind der Höhe nach gedeckelt, und Sie erfahren den Bedarf vorher schriftlich.
Liegt Ihr Haus 100 bis 150 km von Ulm entfernt, kommt eine Anfahrtspauschale von 500 € hinzu. Alle Positionen mit Preis stehen auf der Preisseite.
Wegen der Umsatzsteuer. Die Nullsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG gilt für die Photovoltaikanlage und ihren Speicher. Eine Wallbox gehört nicht dazu — sie lädt ein Fahrzeug und ist keine Anlagenkomponente im Sinne dieser Vorschrift.
Deshalb gilt für die Wallbox der normale Steuersatz: 1.295 € netto plus 19 % Umsatzsteuer (246,05 €) ergeben 1.541,05 € brutto. Diesen Betrag zahlen Sie. Enthalten sind die Wallbox mit 11 kW Ladeleistung, die Installation, 7,5 m Ladekabel und 10 m Zuleitung.
In drei Raten. 40 % werden mit der Terminbestätigung fällig; der Zahlungseingang muss spätestens 14 Tage vor Montagebeginn bei uns vorliegen. 50 % nach Montagebeginn. 10 % nach der technischen Inbetriebnahme und Übergabe der Dokumentation.
Beim Referenzfall mit 22 Modulen und 14.925 € sind das 5.970 €, dann 7.462,50 €, dann 1.492,50 €.
Die erste Rate sichert Ihre Montagewoche. Geht sie nicht rechtzeitig ein, können wir die Woche anderweitig vergeben; ein Termin bis Jahresende lässt sich dann nicht mehr zusichern. Die Einzelheiten stehen in § 7 unserer AGB.
Wir selbst vergeben keine Kredite. Sie bekommen von uns aber genau die Unterlage, die eine Bank für eine Zusage sehen will: ein PDF mit dem Festpreis, der vollständigen Komponentenliste und einer Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ihr Haus — Ertragsprognose, Eigenverbrauchsanteil, jährliche Einsparung.
Für die Bank kommt es darauf an, dass Preis und Leistungsumfang feststehen und nicht als Spanne im Raum stehen. Genau das leistet dieses PDF. Damit können Sie zu Ihrer Hausbank gehen oder eine Förderbank ansprechen.
Sie erhalten das PDF, bevor Sie bestellen. Sie können es also erst zur Bank tragen und danach überlegen.
Weil solche Preise sich auf einen anderen Leistungsumfang beziehen. Es hilft, die Leistungsbeschreibung Zeile für Zeile durchzugehen.
Stehen dort Module, Wechselrichter und Unterkonstruktion, aber es fehlen Montage, Gerüst, Elektroanschluss, Anmeldung beim Netzbetreiber, Registrierung im Marktstammdatenregister und die technische Inbetriebnahme, dann ist es ein Materialpreis und kein Preis für eine fertige Anlage.
Beides hat seine Berechtigung. Wer die Montage selbst organisiert und einen Elektrobetrieb für Anschluss und Anmeldung beauftragt, kommt auf eine Rechnung mit mehreren Posten und mehreren Ansprechpartnern für die Gewährleistung. Unsere 14.925 € sind der Preis für eine fertige, angemeldete und in Betrieb genommene Anlage mit einem Ansprechpartner. Zum Nebeneinanderlegen gibt es auf der Seite Warum wir zu diesem Preis planen und installieren ein Raster mit den Zeilen, auf die es ankommt.
Vom ersten Foto bis zur Inbetriebnahme — was in welcher Reihenfolge passiert.
In neun Schritten. 1. Sie nennen uns Ihre Adresse und machen Ihre Angaben — Fotos vom Zählerschrank können Sie optional mitschicken, sie beschleunigen die Prüfung. 2. Wir vermessen Ihr Dach über Luft- und Satellitendaten. 3. Sie wählen: Entweder Sie beauftragen direkt online mit drei Unterschriften, oder Sie fordern erst das PDF-Angebot mit Festpreis und Wirtschaftlichkeitsrechnung an und bestätigen es später online. 4. In beiden Fällen ist Ihre Bestellung verbindlich und der Festpreis steht (§ 2 Abs. 2 AGB). Sie sind daran 14 Kalendertage gebunden — ein Vertrag besteht damit noch nicht, und bezahlt wird noch nichts.
5. Unsere Projektabteilung prüft den Auftrag technisch. 6. Danach schreiben wir die verbindliche Auftragsbestätigung — erst damit kommt der Vertrag zustande, und ab dem darauffolgenden Tag läuft Ihre 14-tägige Widerrufsfrist. 7. Dann stimmen wir die Bauwoche ab und bestätigen sie in Textform; mit dieser Terminbestätigung wird die Anzahlung fällig. 8. Die Dachmontage dauert drei Tage. 9. Elektroinstallation und technische Inbetriebnahme erfolgen an einem gesonderten Termin, den wir mit Ihnen abstimmen; danach Anmeldung beim Netzbetreiber, Registrierung im Marktstammdatenregister (mit Ihrer Vollmacht) und Übergabe der Dokumentation.
Ein Vertreterbesuch kommt in diesem Ablauf nicht vor. Wer den Preis vorher vor Ort geprüft haben will, kann das Vor-Ort-Aufmaß mit Festpreisgarantie für 250 € dazubuchen.
Keine sind Pflicht. Vier Aufnahmen vom Zählerschrank helfen uns, die Hauselektrik vorab zu prüfen: der geschlossene Schrank, der geöffnete Schrank mit sichtbaren Sicherungen, ein Nahfoto des Zählers mit lesbarer Zählernummer und ein Foto der Umgebung. Schicken Sie keine Fotos, erhalten Sie Ihr Angebot trotzdem — den Zählerplatz prüfen wir dann spätestens bei der Elektroinstallation; eine nötige Anpassung kündigen wir vorher in Textform an, die Beträge sind der Höhe nach gedeckelt.
Dachfotos brauchen wir nie. Das Dach vermessen wir selbst über Luft- und Satellitendaten: Fläche, Neigung, Ausrichtung und Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude. Bitte steigen Sie für uns nicht aufs Dach und nicht auf eine Leiter.
Die Arbeiten laufen in zwei Abschnitten. Die Dachmontage dauert drei Tage. Tag 1: Gerüst, Absturzsicherung und Dachhaken. Tag 2: Unterkonstruktion, Module und Verkabelung. Tag 3: DC-Leitungen, Dachdurchführung, Gerüstabbau.
Elektroinstallation und Inbetriebnahme sind in diesen drei Tagen nicht enthalten. Sie erfolgen an einem gesonderten Termin, den wir mit Ihnen abstimmen: AC-Anschluss, Wechselrichter und Speicher setzen, Zählerschrank, Erdung, technische Inbetriebnahme und Anmeldung.
Sie müssen nicht durchgehend zu Hause sein. Zugang zum Zählerschrank und jemanden für die Übergabe brauchen wir am Termin für Elektroinstallation und Inbetriebnahme.
Der Zählerwechsel durch den Netz- oder Messstellenbetreiber ist ein eigener Termin und liegt außerhalb unseres Einflusses. Für die technische Inbetriebnahme ist er keine Voraussetzung.
Nach der technischen Prüfung durch unsere Projektabteilung, in der Regel innerhalb weniger Werktage nach Ihrer Bestellung.
Wenn wir für die Prüfung vor Ort nachsehen müssen, dauert es länger — dann melden wir uns und nennen Ihnen einen Termin. Solange keine Auftragsbestätigung vorliegt, ist der Vertrag nicht geschlossen (§ 2 unserer AGB).
Sie prüft jeden unterschriebenen Auftrag, bevor er verbindlich wird: die Dachauslegung aus der Satellitenvermessung, die Fotos vom Zählerschrank, den Netzanschluss, die Leitungswege und die Statik der Dachfläche.
Bleiben nach der Prüfung Zweifel, kommen wir vor Ort und sehen selbst nach. Erst danach schreiben wir die Auftragsbestätigung.
Das schützt beide Seiten. Sie bekommen keine Anlage bestätigt, die an Ihrem Haus so nicht läuft, und wir montieren keine Anlage, deren Voraussetzungen wir nicht kennen.
Es gibt drei Ausgänge. Erstens: Alles passt — Sie bekommen die Auftragsbestätigung zum genannten Preis. Zweitens: Es passt mit Anpassungen — Sie bekommen den angepassten Preis vor der Auftragsbestätigung zur Freigabe und können ihn annehmen oder nicht. Drittens: Es passt nicht — dann sagen wir das, bestätigen den Auftrag nicht, und es kommt kein Vertrag zustande.
Im dritten Fall entstehen Ihnen aus der Bestellung keine Verpflichtungen. Bereits geleistete Zahlungen erstatten wir.
Das hängt an der Entfernung von Ulm. Bis 100 km ist die Anfahrt im Preis enthalten. Zwischen 100 und 150 km kommt eine Anfahrtspauschale von 500 € hinzu. Über 150 km geben wir kein Angebot ab.
Der Grund ist die Montageplanung: Wir fahren mit eigenen Teams und eigenem Material, und die Wege zwischen den Baustellen müssen in eine Woche passen.
Module, Speicher, Wechselrichter, Notstrom — und was das eigene Dach hergibt.
Glas-Glas-Module mit mindestens 460 Wp, vollflächig schwarz. Glas-Glas heißt: Die Solarzellen liegen zwischen zwei Glasscheiben statt zwischen Glas und einer Kunststofffolie. Das macht das Modul unempfindlicher gegen Feuchtigkeit und mechanische Belastung.
Für die Leistungsrechnung setzen wir 0,46 kWp je Modul an. 22 Module ergeben damit 10,12 kWp. Die Produktgarantie richtet sich nach den Bedingungen des Herstellers; die Unterlagen bekommen Sie mit der Anlagendokumentation.
Ein GoodWe ESA All-in-One System mit 10 kWh, aufgebaut aus zwei Blöcken à 5 kWh. Es ist in jedem Preis der Tabelle enthalten.
Der Speicher wächst in 5-kWh-Schritten. Ein zusätzlicher Block kostet 1.990 €; in unserem Angebot geht der Ausbau bis 40 kWh. Die Notstromfunktion ist ab Werk im Gerät eingebaut.
Alles Weitere zum Gerät steht auf der Seite GoodWe ESA.
Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom vom Dach den Wechselstrom, den Ihre Steckdosen brauchen. „Hybrid“ heißt: Dasselbe Gerät verwaltet zusätzlich die Batterie.
Es entscheidet in jedem Moment, ob der Strom vom Dach ins Haus geht, in den Speicher wandert oder ins Netz fließt — und holt ihn abends wieder aus dem Speicher zurück. Ein zweites Gerät für den Speicher ist deshalb nicht nötig.
Fällt das öffentliche Netz aus, trennt sich das System vom Netz und versorgt Ihr Haus aus dem Speicher und aus dem, was gerade auf dem Dach erzeugt wird. Die Umschaltung dauert unter 4 Millisekunden — Computer laufen weiter, die Heizungspumpe startet nicht neu.
Der Bypass ist bis 80 A ausgelegt. Damit lässt sich das ganze Haus versorgen, nicht nur eine einzelne Notsteckdose.
Die Umschalttechnik steckt vom ersten Tag an im Gerät und ist im Anlagenpreis enthalten. Wer sie nutzen will, braucht die Verdrahtung des Hauses für 590 €. Die lässt sich auch Jahre nach der Montage noch nachrüsten.
Ja, in drei Richtungen. Speicher aufstocken: ein weiterer Block mit 5 kWh für 1.990 €, er wird auf den Turm gesetzt und vom System erkannt. Notstrom aktivieren: die Verdrahtung für 590 €. Wallbox ergänzen: 11 kW komplett für 1.541,05 € brutto, eingebunden in das Energiemanagement.
Weil in allen Anlagen dieser Aktion dasselbe Gerät steckt, kennen wir Ihre Anlage auch in fünf Jahren noch. Für eine Erweiterung genügt ein Anruf. Sie legen sich heute nicht endgültig fest.
Das hängt an der Dachneigung, nicht allein an der Himmelsrichtung.
Bei Neigungen unter 20 Grad belegen wir alle Flächen, auch die nach Norden gerichteten. Bei flachen Dächern ist der Ertragsunterschied zwischen den Richtungen gering, und die zusätzlichen Module bringen mehr, als die ungünstigere Ausrichtung kostet.
Bei steileren Dächern belegen wir nur die sonnigen Flächen. Was bei Ihrem Haus gilt, ergibt die Satellitenvermessung. Sie sehen die geplante Belegung im PDF, bevor Sie bestellen.
Ab etwa 45 Grad Neigung ändern sich Montageablauf und Absturzsicherung so weit, dass unser Standardablauf nicht mehr passt.
Solche Dächer planen wir einzeln: mit Vor-Ort-Termin, eigener Auslegung und eigenem Preis. Aus dieser Aktion mit ihren Festpreisen können wir für ein Dach über 45 Grad kein Angebot machen. Schreiben Sie uns an pv@work-set.eu, dann sehen wir uns den Fall gesondert an.
Das ESA-System bringt ein Energiemanagement mit: Es steuert, wann der Speicher lädt und entlädt, und kann Erzeugung und Verbrauch vorausschauend berücksichtigen — etwa in Verbindung mit dynamischen Stromtarifen. Ob man das KI nennt, ist eine Frage des Etiketts. Entscheidend ist, was es tut: den eigenen Strom dorthin lenken, wo er am meisten wert ist.
Beides geht. Die Wallbox kann mit voller Leistung laden oder gesteuert — zum Beispiel bevorzugt dann, wenn Ihre Anlage gerade mehr erzeugt, als das Haus verbraucht (Überschussladen). Die Steuerung läuft über das Energiemanagement des Systems; bei der Einweisung zeigen wir Ihnen beide Betriebsarten.
Nicht pauschal. Kleine, wandernde Schatten verkraften moderne Module gut — eine deutliche Verschattung ersetzt aber auch die beste Modultechnik nicht. Die Projektabteilung erkennt Verschattung an den Satellitendaten und an Ihren Angaben und schlägt Optimierer nur dort vor, wo sie wirklich etwas bringen: einzeln je betroffenem Modul, nicht zwangsläufig für das ganze Dach.
Anzahl und Preis nennen wir Ihnen vorher in Textform — eingebaut wird nur, was Sie bestätigt haben.
Erst einmal: nichts. Ob Ihr Zählerplatz passt, sehen wir an Ihren Zählerschrank-Fotos oder spätestens bei der Elektroinstallation — Speichersysteme werden in der Regel dreiphasig angeschlossen. Ist eine Anpassung des Zählerschranks nötig, gilt die gedeckelte Bedarfsposition von der Preisseite, vorher in Textform angekündigt. Den Zählerwechsel selbst übernimmt der Netz- bzw. Messstellenbetreiber.
Eindeckung, Gewicht, Ziegel, Wetter — was am Dach selbst zu klären ist.
Im Standardangebot dieser Aktion: Betondachstein/Pfanne, Biberschwanz, Trapezblech und Stehfalz, jeweils bei Dachneigungen bis einschließlich 45 Grad.
Bei Schiefer, Welleternit, Flachdach und bei unbekannter Eindeckung gibt es kein Standardangebot. Diese Dächer sehen wir uns vor Ort an und legen die Anlage danach einzeln aus, mit eigener Planung und eigenem Preis. Dasselbe gilt ab einer Dachneigung über 45 Grad, unabhängig von der Eindeckung. Bei Welleternit, das vor 1993 verlegt wurde, kommt der Asbestverdacht hinzu; dann ist zuerst die Asbestfreiheit festzustellen, und es gelten die Regeln der TRGS 519. Welche Eindeckung Sie haben, erkennen wir meist schon auf den Luftbildern; im Zweifel fragen wir nach.
Wellplatten aus Faserzement, die vor 1993 verlegt wurden, können Asbest enthalten. Auf solchen Dächern montieren wir nicht im Standardablauf.
Stattdessen wird das Dach zuerst geprüft. Ergibt die Prüfung Asbest, gelten die Regeln der TRGS 519 — das ist die technische Regel für Arbeiten mit Asbest. Sie schreibt Sachkunde, Schutzmaßnahmen und eine geregelte Entsorgung vor.
Wir führen solche Arbeiten aus, aber als eigenes Projekt mit eigener Planung und eigenem Preis, nicht in dieser Aktion. Wurde Ihr Dach nach 1993 eingedeckt, ist das kein Thema.
Module und Unterkonstruktion wiegen zusammen etwa 20 bis 25 kg je Quadratmeter belegter Fläche. Für ein normales Ziegeldach in ordentlichem Zustand ist das unproblematisch — die Schneelast, für die ein Dachstuhl in unserer Region ausgelegt sein muss, liegt deutlich darüber.
Die Statik der Dachfläche gehört zu dem, was die Projektabteilung vor der Auftragsbestätigung prüft. Bei Zweifeln — sehr alte Dachstühle, sichtbare Verformungen, frühere Umbauten — kommen wir vor Ort.
Einzelne Ziegel können beim Betreten brechen, besonders bei älteren Eindeckungen und bei Frost. Deshalb dokumentieren wir: vor dem Montagebeginn fotografieren wir die Dachfläche, nach der Montage ebenfalls. Gebrochene Ziegel ersetzen wir.
Wenn Sie noch Ersatzziegel aus der ursprünglichen Eindeckung im Keller oder auf dem Dachboden haben, legen Sie sie bitte bereit. Die passen farblich besser als Nachkäufe.
Wir unterbrechen. Ein großflächiges Modul wirkt bei Wind wie ein Segel; ab bestimmten Windgeschwindigkeiten wird die Arbeit auf Gerüst und Dach eingestellt. Das ist keine Ermessensfrage, sondern Vorgabe der Berufsgenossenschaft.
Ihr Montagetermin verschiebt sich dann um die ausgefallenen Tage. Wir sagen Bescheid, sobald es absehbar ist. Aus diesem Grund sind vereinbarte Termine Planungstermine und keine Fixtermine (§ 8 unserer AGB).
Das ist einer der häufigsten Fälle und fest eingeplant. Gibt es keinen freien Leitungsweg durch das Gebäude, verlegen wir die Leitungen in Aufputz-Kabelkanälen — außen an der Hauswand nach unten und im Keller weiter bis zum Technikraum. Besondere Wege klärt die Projektabteilung vorab anhand Ihrer Angaben.
In einen frostfreien, trockenen Raum — am besten direkt neben den Zählerschrank. Garage und Dachboden empfehlen wir nicht: Hitze im Sommer und Frost im Winter setzen den Geräten zu.
Liegt der Aufstellort deutlich weiter als zehn Meter vom Zählerschrank entfernt, entsteht Mehraufwand für die Leitung (Mantelleitung ab dem elften Meter: 20 € je Meter, siehe Preisseite). Wir kündigen das vorher in Textform an — und planen die Leitungswege so, dass möglichst wenig davon nötig ist.
Ja, spätestens zur Inbetriebnahme. Wechselrichter und Speicher werden dabei eingebunden — für Updates und die App. Am zuverlässigsten ist ein Netzwerkkabel im Technikraum; WLAN funktioniert auch, bei schwachem Empfang mit einem Repeater. Ohne Verbindung lässt sich die Anlage nicht ordnungsgemäß in Betrieb nehmen. Ist der Aufstellort ein Funkloch, sagen Sie uns bitte vorher Bescheid.
Dann setzen wir einen Tiefenerder (Erdspieß). Das ist eine Bedarfsposition zum gedeckelten Festpreis von 310 € inklusive Montage — berechnet nur, wenn sie tatsächlich nötig ist, und vorher in Textform angekündigt.
Ja, aber planen Sie Verzögerung ein: Bei Leitungen über oder nah am Dach muss vor der Montage der Netzbetreiber tätig werden, etwa zum Abschalten oder Isolieren. Diesen Termin vergibt der Netzbetreiber, nicht wir. Er berechnet dafür je nach Aufwand erfahrungsgemäß etwa 250 bis 450 € — dieses Entgelt ist nicht Teil unseres Preises (§ 3 Abs. 8 AGB). Nennen Sie uns solche Leitungen bitte gleich bei der Anfrage in der Anmerkung.
Mehrere Flächen des Wohnhauses sind der Normalfall — wir belegen die geeigneten Flächen nach der Vermessung. Ein Garagendach kann dazukommen, wenn es über denselben Netzanschlusspunkt läuft und die Leitungswege es hergeben; das prüft die Projektabteilung.
Möglich, wenn alles zusammengehört: Maßgeblich ist, dass die Anlage über denselben Netzanschlusspunkt läuft — in der Regel heißt das dasselbe Grundstück (Flurstück). Die Projektabteilung prüft das anhand Ihrer Angaben.
Was Sie vorbereiten, was wir übernehmen und was während der Arbeiten gilt.
Fünf Dinge. Erstens eine freie Zufahrt für Lieferfahrzeug und Gerüstwagen. Zweitens einen Abstellplatz für Material und Gerüst, etwa 10 bis 15 Quadratmeter neben dem Haus. Drittens Zugang zum Zählerschrank am Termin für Elektroinstallation und Inbetriebnahme. Viertens eine Toilette für die Monteure. Fünftens sichern Sie bitte Ihre Haustiere — Türen stehen offen, es wird gelaufen und getragen.
Hilfreich außerdem: Fahrzeuge aus dem Arbeitsbereich fahren, empfindliche Pflanzen unterhalb der Traufe abdecken und den Weg zum Dachboden frei machen, falls Leitungen dort entlanggeführt werden.
Bitte nicht. Gerüst und Dach sind während der Dachmontage für Sie, Ihre Familie und Ihre Nachbarn tabu.
Der Grund ist der Versicherungsschutz. Berufsgenossenschaft und Betriebshaftpflicht decken die Menschen ab, die für uns arbeiten. Wer nicht dazugehört und auf dem Gerüst zu Schaden kommt, steht außerhalb dieses Schutzes — für Sie wie für uns eine schlechte Lage.
Was uns wirklich hilft: freie Zufahrt, Zugang zum Zählerschrank und jemand, der am Termin für die Inbetriebnahme für die Übergabe erreichbar ist.
Wir. Unsere Monteure sind bei der WorkSET Energy GmbH fest angestellt und über die Berufsgenossenschaft versichert.
Für Gerüst, Absturzsicherung, persönliche Schutzausrüstung und die Einhaltung der Arbeitsschutzregeln sind wir zuständig, nicht Sie. Das Gerüst beziehungsweise die Absturzsicherung bis 7 m Arbeitshöhe stellen wir; beides ist im Preis enthalten.
Die Verkehrssicherung Ihres Grundstücks. Das heißt: Zuwegung und Arbeitsbereich in einem Zustand, in dem sich niemand ohne eigenes Zutun verletzt — keine losen Platten, keine Stolperstellen, bei Frost geräumt und gestreut.
Dazu kommt die Obhut über das, was bei Ihnen steht: Angeliefertes Material und das Gerüst sichern Sie im zumutbaren Rahmen gegen den Zugriff Dritter. Das steht so in § 6 und § 9 unserer AGB.
Ja. Das ist die eine Aufgabe, die bei Ihnen bleibt: Melden Sie die Anlage nach der Inbetriebnahme Ihrer Wohngebäudeversicherung.
Eine Photovoltaikanlage erhöht den Wert des Gebäudes und ist ein zusätzliches Bauteil auf dem Dach. Ohne Meldung kann im Schadensfall — Sturm, Hagel, Blitzschlag, Feuer — eine Deckungslücke entstehen. Diese Meldung wird leicht vergessen, weil sie erst nach der Montage ansteht, wenn alles fertig scheint.
Ein Anruf oder eine E-Mail an Ihren Versicherer reicht meist aus. Wie er die Anlage einbezieht, sagt er Ihnen auf Nachfrage. Die Angaben dafür — Leistung, Komponenten, Datum der Inbetriebnahme, Rechnungsbetrag — bekommen Sie von uns mit der Dokumentation.
Wann der Vertrag gilt, wie Sie ihn wieder loswerden und was bei Mängeln passiert.
Erst mit unserer Auftragsbestätigung nach der technischen Prüfung.
Die Darstellung der Pakete auf der Website ist kein bindendes Angebot von uns. Ihre Bestellung ist verbindlich — am Festpreis ändert sich dadurch nichts. Der Vertrag ist geschlossen, wenn wir die Bestellung in Textform bestätigen — oder wenn beide Seiten den Kaufvertrag unterzeichnen. Nachzulesen in § 2 unserer AGB.
Ja. Als Verbraucher haben Sie bei Verträgen im Fernabsatz und bei Verträgen, die außerhalb unserer Geschäftsräume geschlossen werden, 14 Tage Widerrufsrecht ab Vertragsschluss, ohne Angabe von Gründen.
Dieses Recht erlischt nicht dadurch, dass Sie dem vorzeitigen Beginn zustimmen. Der vollständige Text und ein Musterformular stehen in unserer Widerrufsbelehrung.
Damit eine Anlage noch im Jahr 2026 in Betrieb gehen kann, muss oft schon vor Ablauf der 14 Tage etwas geschehen: Material bestellen, planen, beim Netzbetreiber anmelden, die Montagewoche reservieren.
Wenn Sie das möchten, verlangen Sie es ausdrücklich und gesondert in Textform. Das ist freiwillig. Ohne dieses Verlangen beginnen wir erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.
Widerrufen Sie, nachdem wir auf Ihr Verlangen hin begonnen haben, schulden Sie Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen (§ 357a BGB). Ihr Widerrufsrecht selbst bleibt bestehen.
Bis 5 Werktage vor Montagebeginn lässt sich ein Termin verschieben, solange eine andere Woche frei ist. Rufen Sie uns dafür einfach an.
Danach wird es schwierig: Material ist disponiert, Gerüst und Team sind eingeplant. Verschieben Sie später aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, können wir die Mehraufwendungen berechnen — erneute Anfahrt, Lagerung, Umplanung, zu den Stundensätzen aus dem Vertrag (§ 9 unserer AGB).
Außerdem entfällt in diesem Fall unsere Planung auf eine Inbetriebnahme bis zum 31.12.2026, weil die freien Wochen bis Jahresende gezählt sind.
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Für Arbeiten an einem Bauwerk sieht das Gesetz eine Verjährungsfrist von fünf Jahren ab Abnahme vor. Ihr Ansprechpartner sind wir, nicht der Hersteller.
Zusätzlich bestehen die Garantien der Hersteller für Module, Speicher und Wechselrichter. Die richten sich nach deren eigenen Garantiebedingungen; die Unterlagen übergeben wir mit der Anlagendokumentation.
Die Ertragsprognosen aus unserer Wirtschaftlichkeitsrechnung beruhen auf Standortdaten und anerkannten Rechenmodellen. Sie sind Prognosen und keine zugesicherten Eigenschaften (§ 12 unserer AGB).
Was für 2027 im Raum steht, was heute schon gilt und was davon Ihre Anlage betrifft.
Das lässt sich heute nicht sicher sagen, weil die Rechtslage für 2027 noch nicht feststeht.
Bekannt ist der Stand des Verfahrens: Das Bundeskabinett hat am 29.07.2026 einen Entwurf für eine EEG-Novelle beschlossen. Nach diesem Entwurf soll die feste EEG-Vergütung für neu in Betrieb genommene Anlagen entfallen und durch eine niedrigere, zeitlich begrenzte Übergangszahlung ersetzt werden.
Beschlossen ist das nicht. Der Bundestag berät noch, und die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission steht ebenfalls aus. Der Entwurf kann sich im Verfahren noch ändern.
Fest steht dagegen die Lage für 2026: Wer seine Anlage in diesem Jahr in Betrieb nimmt, bleibt im heutigen Recht und behält die aktuelle Vergütung für 20 Jahre. Daher der Bestellschluss 30.11.2026 — die Montagewochen bis Jahresende sind gezählt.
Nach dem Solarspitzengesetz dürfen neue Anlagen ohne Smart Meter nur 60 % ihrer Leistung ins Netz einspeisen, und Netzbetreiber sollen die Einspeisung künftig bei Netzengpässen fernsteuern können.
Gedrosselt wird dabei immer nur, was ins Netz fließt — niemals die Erzeugung für Ihr eigenes Haus. Der Wechselrichter regelt am Netzanschlusspunkt; dahinter laufen Haus und Speicher mit voller Leistung weiter. In der Drosselzeit lädt das System den Speicher mit Strom, der sonst abgeregelt würde.
Ausführlich steht das auf der Seite GoodWe ESA.
Weil sich der Wert einer Kilowattstunde danach richtet, wohin sie geht. Strom, den Sie selbst verbrauchen, ersetzt Strom, den Sie sonst kaufen müssten — bei einem Haushaltsstrompreis von derzeit rund 35 Cent je Kilowattstunde ist das der Gegenwert. Strom, den Sie einspeisen, bringt die EEG-Vergütung, und die liegt deutlich darunter.
Jede Kilowattstunde, die der Speicher aufnimmt statt sie ins Netz zu schicken, ist deshalb mehr wert.
Dazu kommen zwei Entwicklungen, die beide nur den eingespeisten Strom treffen: die Begrenzung der Einspeisung und der Wegfall der Vergütung in Stunden mit negativen Börsenpreisen. Je enger die Einspeisung wird, desto mehr lohnt es sich, den eigenen Strom zu behalten. Ein zusätzlicher Block mit 5 kWh kostet 1.990 € und lässt sich jederzeit nachrüsten — auch in fünf Jahren noch.
Bei einem dynamischen Tarif richtet sich Ihr Strompreis nach dem Börsenpreis und ändert sich stündlich. Seit 2025 sind Stromlieferanten gesetzlich verpflichtet, solche Tarife anzubieten.
Ohne Speicher ändert das für einen Haushalt wenig, weil sich der Verbrauch kaum verschieben lässt. Mit Speicher wird es interessant: Das System kann in den günstigen Stunden aus dem Netz laden und in den teuren Stunden das Haus aus der Batterie versorgen.
Voraussetzung ist ein Smart Meter, also ein moderner Zähler mit Kommunikationseinheit; den setzt der Messstellenbetreiber. Das Energiemanagement dafür bringt das GoodWe ESA System mit. Ob sich ein dynamischer Tarif für Sie rechnet, hängt an Ihrem Verbrauchsprofil — das ist eine Rechnung mit Ihren eigenen Zahlen.
Dann behalten Sie die heutige EEG-Vergütung — also genau das, was Sie mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2026 ohnehin bekommen. Ihre Anlage steht in diesem Fall nicht schlechter da.
Und unabhängig davon, wie das Gesetzgebungsverfahren ausgeht, bleibt der Teil, der den größeren Anteil der Wirtschaftlichkeit trägt: der Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach, die Sie selbst verbrauchen, ersetzt gekauften Strom. Das hängt an keiner Novelle.
Schreiben Sie uns an pv@work-set.eu. Wir antworten schriftlich, in der Regel am selben Werktag. Wenn Sie direkt loslegen möchten:
Zählerschrank-Fotos hochladen und Festpreis erhalten
Wenn Sie den Preis vorher schwarz auf weiß und ohne Anpassungspositionen wollen: Vor-Ort-Aufmaß mit Festpreisgarantie für 250 €.